PROJEKT

gemeinsam.
praxisnah.innovativ.

Über uns

Nachhaltigkeit und Klimaschutz gehören im Jahr 2022 auch zum Programm der Kinobranche. Die AG Kino – Gilde ist der Interessenverband von mehr als 370 Filmkunsttheatern in Deutschland. Unsere Kinos sind Orte der Filmkultur, Begegnung und Bildung. Laut der Studie der Programmkinos der Filmförderanstalt (FFA) kamen 2019 über 16 Millionen Besucher*innen in die Arthouse-Kinos und das ist relevant fürs Klima.

Mit dem vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit und dem Umweltbundesamt seit 2018 geförderten Projekt: KINO:NATÜRLICH, bekennt sich die AG KINO – Gilde deutscher Filmkunsttheater bewusst zu mehr ökologischer Nachhaltigkeit beim Kinobetrieb.

„Arthousekinos vermitteln durch ihre vielfältige und anspruchsvolle Filmauswahl  schon immer wichtige Themen und Werte. Mit dem Projekt KINO:NATÜRLICH übernehmen wir nunmehr gesamtgesellschaftliche Verantwortung zur Umsetzung der 17 globalen Ziele der Agenda 2030.  Mit konkreten Klimaschutzmaßnahmen in den Referenzkinos und kleineren Maßnahmen in möglichst allen Kinos, wollen wir Ressourcen schonen, Betriebsabläufe effizient weiterentwickeln und uns als Kinobranche zukunftsfähig aufstellen.“

Dr. Christian Bräuer, Vorstandsvorsitzender AG Kino-Gilde und Geschäftsführer Yorck-Kinogruppe

Projektziele

Sensibilisierung der Kinobranche für Klima- und Umweltschutz

Ermittlung des Ressourcenverbrauchs & der Treibhausgasemissionen der Kinos

Aufzeigen & Verbreitung ökologisch nachhaltiger Maßnahmen in Kinos

Sichtbarmachung des Engagements der Kinos im Bereich Nachhaltigkeit

Meilensteine

Bestandsanalyse, Umfrage zum Status Quo & Herausarbeitung von Handlungsfeldern

Begleitung von Referenzkinos bei der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen

Recherche & Sichtbarmachung von Förderungs-, Finanzierungs- und Beratungsangeboten sowie Dienstleistungen

Informationsplattform für Kinobetreibende & Medien

Checklisten & Handlungsoptionen zum Energieverbrauch und CO₂-Bilanzierung

Der erste Projektphase lief von April 2018 bis Oktober 2019, die zweite von Mai 2020 bis April 2022. Im Mai 2022 ist die dritte Projektphase gestartet. Sie endet im April 2024.

Handlungsfelder

Es gibt viele Möglichkeiten für Kinos, Ressourcen zu schützen. Da geht es um das Sparen von Energie, Wasser und Rohstoffen. Also um den Projektor, Lüftung und Heizung, die Beleuchtung, die Toiletten, die Reinigungsmittel, Programmhefte, die Verpackungen der Concessions usw. Die Ideen für einen nachhaltigeren Betrieb sind da. Also worauf warten?

Kann Ihr Kino dazu beitragen, die Müllberge erst gar nicht so wachsen zu lassen? Manchmal lässt sich Müll aber auch nicht völlig vermeiden. Trennt Ihr Kino den Abfall wenigstens? Haben Sie vielleicht auch schon mit umweltfreundlichen Verpackungen experimentiert? Gibt es Mehrwegbecher statt Einwegmüll? Was passiert mit übergebliebenen Lebensmitteln oder Plakaten?

Besucher müssen das Kino schnell und einfach erreichen können. Mittlerweile ist bekannt, dass die An- und Abfahrt der Kinogäste für einen großen Teil des CO₂-Fußabdrucks eines Kinos verantwortlich ist. Aber auch der Arbeitsweg, Dienstreisen und Materialtransport belasten die Umwelt. Wie unterstützt Ihr Kino die umweltfreundliche Mobilität?

Kinos haben das Potenzial, Menschen unterschiedlichen Alters und gesellschaftlicher Schichten zusammenzubringen und zur Bildung von Wertvorstellungen und gesellschaftlichen Leitbildern wesentlich beizutragen. Mit der Filmauswahl, Filmgesprächen und weiteren kulturellen Angeboten kann ein Kino die Auseinandersetzung mit Klima- und Umweltschutz initiieren und vorantreiben.

Handlungsfelder

Es gibt viele Möglichkeiten für Kinos, Ressourcen zu schützen. Da geht es um das Sparen von Energie, Wasser und Rohstoffen. Also um den Projektor, Lüftung und Heizung, die Beleuchtung, die Toiletten, die Reinigungsmittel, Programmhefte, die Verpackungen der Concessions usw. Die Ideen für einen nachhaltigeren Betrieb sind da. Also worauf warten?
Kann Ihr Kino dazu beitragen, die Müllberge erst gar nicht so wachsen zu lassen? Manchmal lässt sich Müll aber auch nicht völlig vermeiden. Trennt Ihr Kino den Abfall wenigstens? Haben Sie vielleicht auch schon mit umweltfreundlichen Verpackungen experimentiert? Gibt es Mehrwegbecher statt Einwegmüll? Was passiert mit übergebliebenen Lebensmitteln oder Plakaten?
Besucher müssen das Kino schnell und einfach erreichen können. Mittlerweile ist bekannt, dass die An- und Abfahrt der Kinogäste für einen großen Teil des CO₂-Fußabdrucks eines Kinos verantwortlich ist. Aber auch der Arbeitsweg, Dienstreisen und Materialtransport belasten die Umwelt. Wie unterstützt Ihr Kino die umweltfreundliche Mobilität?
Kinos haben das Potenzial, Menschen unterschiedlichen Alters und gesellschaftlicher Schichten zusammenzubringen und zur Bildung von Wertvorstellungen und gesellschaftlichen Leitbildern wesentlich beizutragen. Mit der Filmauswahl, Filmgesprächen und weiteren kulturellen Angeboten kann ein Kino die Auseinandersetzung mit Klima- und Umweltschutz initiieren und vorantreiben.

Kooperationen