August 2022

Energiespar-Chancen für Kinobetriebe

Angesichts einer drohenden Gasknappheit in diesem Winter ist es eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, unseren Verbrauch deutlich zu reduzieren. Doch es ist auch in unserem eigenen ökonomischen Interesse, einen Beitrag zur Einsparung zu leisten. Die am Montag veröffentlichte Gas-Umlage in Höhe von 2,4 ct/kWh stellen in Kombination mit dem schon jetzt mit 12,21 ct/kWh im Jahresdurchschnitt verdoppelten Gaspreis gegenüber 2021 eine deutliche Belastung für Privathaushalte und für Betriebe dar. Die schon durch die schwierigen Monate der Pandemie belasteten Kinobetriebe müssen sich auf hohe Kosten für Heizungsenergie (inklusive Fernwärme) und dazu gesteigerte Stromkosten einstellen.
Die effizientesten Energiesparmaßnahmen, wie zum Beispiel der Umstieg auf Erdwärme, Solar oder Lüftungen mit Wärmerückführung, sind größere, aber lohnenswerte Investitionen, die allerdings nicht auf die Schnelle umsetz- und finanzierbar sind. Um einen Einblick über die Finanzierungsmöglichkeiten dieser Maßnahmen zu geben, bieten wir am 20.09. um 12 Uhr im Rahmen der Filmkunstmesse ein von Felix Bruder und Daniel Wuschansky (KINO:Natürlich) präsentiertes Panel zu diesem Thema an. 
Doch es gibt auch eine Reihe von kleineren Maßnahmen, die wesentlicher schneller zu ersten Sparerfolgen führen. Eine Liste dazu findet sich unter https://www.co2online.de/energie-sparen/energiesparen-im-unternehmen/heizkosten-sparen-im-unternehmen/